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Rechnungen28. Juni 2026· 5 Min. Lesezeit

Rechnung schreiben: Pflichtangaben & Checkliste für Selbstständige

Welche Pflichtangaben muss eine Rechnung enthalten? Die komplette Checkliste für korrekte Rechnungen — inkl. Kleinbetragsrechnung, Kleinunternehmer-Hinweis und typischen Fehlern.

Illustration einer korrekten Rechnung mit Pflichtangaben
Das Wichtigste in Kürze
  • Eine Rechnung braucht u. a. vollständige Namen/Adressen, Steuernummer/USt-IdNr., Datum, fortlaufende Nummer und Leistungsbeschreibung.
  • Pflicht sind Netto, Steuersatz, Steuerbetrag und Brutto — bei Kleinunternehmern stattdessen ein Hinweis auf die Steuerbefreiung.
  • Für Kleinbeträge (bis 250 €) gelten vereinfachte Angaben.
  • Fortlaufende, eindeutige Rechnungsnummern sind Pflicht.

Eine korrekte Rechnung ist nicht nur Formsache — fehlende Pflichtangaben können den Vorsteuerabzug deines Kunden gefährden und bei dir zu Rückfragen des Finanzamts führen. Diese Checkliste sorgt dafür, dass deine Rechnungen sauber sind.

Die Pflichtangaben auf einer Rechnung

  1. Vollständiger Name und Anschrift von dir und deinem Kunden.
  2. Deine Steuernummer oder Umsatzsteuer-Identifikationsnummer (USt-IdNr.).
  3. Das Ausstellungsdatum der Rechnung.
  4. Eine fortlaufende, einmalige Rechnungsnummer.
  5. Menge und Art der gelieferten Produkte bzw. Umfang und Art der Leistung.
  6. Der Zeitpunkt der Lieferung oder Leistung (oft das Leistungsdatum/-zeitraum).
  7. Das Netto-Entgelt, aufgeschlüsselt nach Steuersätzen.
  8. Der Steuersatz und der darauf entfallende Steuerbetrag — oder ein Hinweis auf eine Steuerbefreiung.
Kleinunternehmer-Hinweis

Als Kleinunternehmer:in weist du keine Umsatzsteuer aus. Stattdessen gehört ein Hinweis auf die Rechnung, z. B.: „Gemäß §19 UStG wird keine Umsatzsteuer berechnet.“

Kleinbetragsrechnung (bis 250 €)

Für Rechnungen bis 250 € brutto gelten vereinfachte Anforderungen: Es genügen dein Name und deine Anschrift, das Datum, die Leistungsbeschreibung, der Bruttobetrag und der Steuersatz. Eine eigene Rechnungsnummer und die Kundenadresse sind hier nicht zwingend.

Worauf du noch achten solltest

  • Zahlungsziel angeben (z. B. „zahlbar innerhalb von 14 Tagen“) — das beschleunigt den Zahlungseingang.
  • Bankverbindung klar platzieren.
  • Bei B2B mit der E-Rechnung rechnen — mehr dazu unter E-Rechnung-Pflicht.
  • Rechnungen 10 Jahre aufbewahren (siehe Belege & GoBD).

Typische Fehler

  • Doppelte oder lückenhafte Rechnungsnummern.
  • Fehlende Steuernummer/USt-IdNr.
  • Leistungsbeschreibung zu vage („Beratung“) statt konkret.
  • Falscher oder fehlender Steuersatz.

Mit Lunabook schreibst du rechtssichere Rechnungen in Minuten — Pflichtangaben, fortlaufende Nummern und Versand inklusive.

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Hinweis: allgemeine Information, keine Rechts- oder Steuerberatung.

Häufige Fragen

Welche Angaben muss eine Rechnung enthalten?

Namen und Anschriften, Steuernummer oder USt-IdNr., Ausstellungsdatum, fortlaufende Rechnungsnummer, Art und Menge der Leistung, Leistungszeitpunkt sowie Netto, Steuersatz, Steuerbetrag und Brutto (bzw. Hinweis auf Steuerbefreiung).

Was gilt für Kleinbetragsrechnungen?

Bis 250 € brutto reichen vereinfachte Angaben: Name und Anschrift des Ausstellers, Datum, Leistungsbeschreibung, Bruttobetrag und Steuersatz.

Welchen Hinweis brauchen Kleinunternehmer?

Statt Umsatzsteuer einen Hinweis auf die Steuerbefreiung, z. B. „Gemäß §19 UStG wird keine Umsatzsteuer berechnet.“

Wie lange muss ich Rechnungen aufbewahren?

In der Regel zehn Jahre — sowohl Ausgangs- als auch Eingangsrechnungen, GoBD-konform und unveränderbar.

Stand: 28. Juni 2026 · Lunabook Redaktion. Allgemeine Informationen, keine Steuer- oder Rechtsberatung — im Zweifel die Steuerberatung fragen.